Der Name dieser Kollektion ist eine Hommage an eine der Sternstunden der neueren Bergsteigergeschichte.

die Alpentrilogie von Christophe Profit. In seiner Millet-Ausrüstung durchstieg Profit im Winter 1987 drei der anspruchsvollsten Nordwände der Alpen als Free-Solo-Enchaînement: Grandes Jorasses, Eiger, Matterhorn. Das winterliche Free-Solo-Enchaînement dieser drei Nordwände in unter 42 Stunden schockierte die Outdoor-Welt und läutete die Ära das schnellen Bergsteigens mit kleinem Gepäck ein. In den Artikeln der Trilogy-Kollektion spiegeln sich die Wesenszüge von Profits beeindruckender Leistung: extremer Ehrgeiz und technische Brillanz.

« Der Beginn des «schnellen und leichten» Stils im Bergsteigen »

Lorenz Frutiger
Cie des Guides de Grindelwald

Trilogy

Grandes Jorasses

Mont-Blanc-Massiv (Frankreich)

Die Nordwand dieses Titanen ist eine der schönsten, aber auch eine der härtesten der Alpen. Sie erhebt sich vom Fuß des Walker-Pfeilers auf 3010 m Höhe bis zum Gipfel auf 4208 m Höhe. Im Rahmen seiner Trilogie durchstieg Profit die Wand in knapp unter fünf Stunden über den Croz-Pfeiler.

Trilogy

Eiger

Berner Oberland (Schweiz)

Diese längste der drei berühmten Nordwände der Alpen war auch die letzte, die bezwungen wurde: Erst 1938 schafften es Bergsteiger, über die 1600 m hohe Wand auf den Gipfel (3970 m).

Trilogy

Cervin

Walliser Alpen (Schweiz)

Die markante Pyramide dieses berühmten Gipfels erhebt sich 4478 m über der italienisch-schweizerische Grenze. Die Nordwand auf der schweizerischen Seite ist rund 1000 m hoch und wurde 1931 zum ersten Mal durchstiegen. Profit durchstieg sie als letzte in seiner Trilogie und brauchte dafür gerade mal fünf Stunden.

Trilogy Trilogy

Wettrennen um das erste Free-solo-Enchaînement zwischen Profit und Escoffier

Die Nordwände am Grandes Jorasses, Matterhorn und Eiger wurden lange als „die letzten drei Problem der Alpen“ bezeichnet und haben auch heute, lange nach ihrer Bezwingung, noch einen fast mythischen Stellenwert. 1987 war jede der drei Nordwände zwar schon im Free-solo-Stil durchstiegen worden, aber ein Winter-Enchaînement ohne Seile oder andere Sicherungsausrüstung hatte die Welt noch nicht gesehen.

Diese ultimative Herausforderung löste eine Art Wettrennen zwischen zwei jungen französischen Alpinisten aus, die beide in der Blüte ihrer Bergsteigerkarriere standen: Eric Escoffier und Christophe Profit. Im März 1987 starteten beide zu einer Durchsteigung der drei Nordwände, die nicht nur technisch extrem anspruchsvoll, sondern auch Schauplatz legendärer und dramatischer Abenteuer waren. In einem unglaublichen Kraftakt durchstieg Christophe Profit alle drei Wände hintereinander in gerade einmal 42 Stunden; mit Gleitschirm- und Hubschraubertransfers zum jeweils nächsten Startpunkt. Er verbrachte eine ganze Nacht am Eiger – einer gewaltigen mit Eis überzogenen und nicht selten von Steinschlag heimgesuchten Kalksteinwand.

Profits monumentale Leistung läutete die Ära das schnellen Bergsteigens mit kleinem Gepäck ein.