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Rucksack richtig
packen für jeden zweck

Ratgebern Praktische Anleitungen / Rucksack richtig packen für jeden zweck
Kennen Sie das Paradoxon vom Ei und dem Huhn? Beim Rucksackpacken ist es genauso: Soll man einen Rucksack so auswählen, um alles hineinzupacken, oder soll man zunächst eine Liste von der gesamten Ausrüstung machen, und dann den Rucksack besorgen? Die richtige Lösung ist irgendwo dazwischen: Der Rucksack ist ein bequemes Gepäckstück, in den man ein Minimum packt, aber in dem trotzdem nichts fehlt. Millet hat Ihnen hier ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Rucksack richtig ja nach geplanter Aktivität packen.
Trail Running Rucksack
Trail Running Rucksack

Rucksack für Trailläufer: Auf die Leichtigkeit kommt es an!

Bei keinem anderen Sport gehört der Rucksack so zur Sportart wie beim Traillauf, denn hier transportiert man seine gesamte Ausrüstung, die man während des Laufs braucht. Fassungsvermögen und Inhalt hängen von der Dauer des Trails ab und vom Durchhaltevermögen.

Dauer des Laufs Rucksack-Typ
Weniger als 1 Stunde Trinkgürtel
1 Stunde bis 2 Stunden 2 bis 5 Liter
3 Stunden und mehr 6 bis 10 Liter
Mehrtägiger Trail 15 Liter und mehr

Beim Traillauf kommt es auf die Leichtigkeit an! Jeder Läufer kann das bestätigen: Der beste Trailrunning-Rucksack ist funktionell, minimalistisch und ultraleicht. Persönliche Dinge, Wasserflaschen, Müsliriegel: ein Trailrunning-Rucksack sollte auch über eine Erweiterung verfügen, um das Fassungsvermögen des Rucksacks zu vergrößern, wie die Modelle INTENSE 5.

Bevor der Traillauf-Rucksack gepackt wird und es raus ins Freie geht, muss geprüft werden, wie das Gelände beschaffen ist, wie lang der Lauf dauert und wie die Wetterbedingungen sind. Egal welche Route, es gilt immer:

  • 2 Flaschen Wasser à 500 ml für den richtigen Flüssigkeitshaushalt
  • Müsliriegel oder Energy Gels (Menge ja nach individuellem Bedarf) in leicht erreichbare Taschen packen, sodass der Rucksack während des Laufs nicht vom Rücken genommen werden muss
  • Verstauen Sie unten im Rucksack Ersatzkleidung oder zusätzliche Ausrüstung je nach Wetter, wie Regenjacke, warme Jacke, Handschuhe, zusätzliche Flasche Wasser,Sonnenschutzhut, Sonnenbrille, Sonnencreme…
  • Rettungsdecke (Pflicht!)
  • Handy, eingepackt in einer Schutzhülle zum Schutz vor Feuchtigkeit (mindestens eine Gefriertüte)
  • Trailrunning-Stöcke je nach Trailrunningstil

Ein gut organisierter Trailrunning-Rucksack ist so gepackt, dass man im Laufen an alles rankommt. Sie sollten bereits beim Training Ihren Rucksack aufsetzen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Dinge Sie während des Laufs brauchen. Denn jeder Läufer hat seine eigenen Gewohnheiten: Ziel sollte sein, dass man während des Laufs nicht suchen muss!

Siehe unsere Trail Rucksäcke

Wanderrucksack:
Das richtige Gleichgewicht finden

Ein gut gepackter Rucksack folgt zwei unumstößlichen Regeln:

  • In greifbarer Nähe alles zur Hand haben, was man während des Marschs tagsüber braucht
  • Last gut verteilen, damit die Wanderung nicht unangenehm wird

Zuallererst sollten Sie, bevor Sie den Wanderrucksack packen, Ihren Ausflug gut durchdenken und überlegen, welches Fassungsvermögen der Rucksack haben muss. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass manche Dinge tagsüber stets griffbereit sein müssen, egal ob es eine Wanderung von mehreren Stunden oder von mehreren Tagen ist:

  • Wasser
  • Essen (Zwischenmahlzeit und Brotzeit für mittags)
  • Karte, Kompass, GPS-Gerät
  • Notfallset
  • Kleidung für eventuelle Wetterwechsel (Regenjacke, Fleece, …)
  • Fotoapparat…

Vermeiden Sie, Ihren Rucksack jedes Mal vom Rücken zu nehmen, wenn Sie etwas brauchen: Rucksäcke mit mehreren Taschen wie das Modell UBIC 50 + 10 eignen sich gut, um die wichtigste Ausrüstung griffbereit verstauen zu können. Außerdem sollten Sie das Gewicht so gut es geht gleichmäßig verteilen: Schwere Dinge kommen in die Mitte des Wanderrucksacks, nahe der Wirbelsäule. Warum? Das Gewicht des Wanderrucksacks lastet zum größten Teil auf den Hüften. Eine Regel sollte trotz allem immer beachtet werden: Ein Wanderrucksack wird nur dann leicht und ist optimal gepackt, wenn sich nur das Nötigste darin befindet!

Siehe unsere Wanderrucksäcke

Bergsteiger-Rucksack:
der Minimalist zum Erklimmen der Gipfel

Für einen Bergsteiger ist der Rucksack sein Zuhause. Er ist minimalistisch und besitzt ein Halterungssystem für Eispickel und eine Schlaufe zum Tragen der Skier wie die Modelle TRILOGY 20 oder PROLIGHTER 30 + 10.

Damit Sie nicht zu schnell aus der Puste kommen, keine Zeit verlieren und sich nicht in Gefahr bringen, sollte die Last nicht zu schwer sein und gut verteilt werden. Wie bei einem Wanderrucksack ist auch beim Bergsteigen auf das Gewicht der Ausrüstung zu achten und wie diese optimal im Rucksack verteilt werden kann:

  • Im Deckelteil des Rucksacks: kleine Dinge (Sonnencreme, Sonnenbrille…), die beim Aufstieg griffbereit sein müssen
  • Rückenbereich: schwere Dinge (Espressset, Klemmgeräte, …)
  • Außen am Rucksack: Kleidung, Klettergurt
  • Im unteren Bereich des Bergsteiger-Rucksacks: Biwak-Ausrüstung, Notfallset, Kulturbeutel, …

Helm und Seile kommen ganz zum Schluss in den Bergsteiger-Rucksack, und zwar sollten sie entweder oben auf den Rucksack oder außen am Rucksack befestigt werden.

Siehe unsere Hochtourenrucksäcke
Rucksack Trilogy 20
Rucksack Trilogy 20

Rucksack richtig packen:
Unnütze Dinge aussieben

Egal welche Sportart Sie ausüben, das Wichtigste beim Packen bleibt immer, die Ausrüstung am richtigen Ort zu verstauen und das Gewicht so zu verteilen, dass der Schwerpunkt nahe am Körper liegt. Für alle Bergsportarten gilt dieselbe Regel: Nur das Wichtigste einpacken! Breiten Sie Ihre Dinge vor dem Packen zunächst auf dem Bett oder dem Boden aus. So sehen Sie auf einem Blick, ob etwas fehlt (oder ob unnütze Dinge dabei sind). Und weil jedes Gramm zählt, sollten Sie leichte Ausrüstung wählen, um das Gewicht auf Ihren Schultern so gering wie möglich zu halten.

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