Chaine de production responsable

Nachhaltige
Produktionskette

Wir sind darauf bedacht, bei jedem Schritt einen möglichst positiven Beitrag zu leisten und die negativen Umweltauswirkungen zu reduzieren: von der Produktion der Materialien, aus denen unsere Produkte hergestellt werden, bis hin zu deren Transport und Verpackung.

Wirf einen Blick hinter die Kulissen!

65%

unserer Produkte werden in Fabriken hergestellt, deren Sozial- und Umweltpraktiken Audits unterworfen werden.

32%

unserer Textilwaren werden in unseren eigenen Fabriken, mit Nähe zu unserem Standort, in Ungarn und Tunesien (2020) hergestellt.

Unsere Produktionspartner

Um einen umfassenden Einblick in die gesamte Produktionskette zu haben, ist eine enge Beziehung zu den Lieferanten und Partnern entscheidend.

Dies trifft bereits auf unsere direkten Lieferanten der ersten Ebene (Tier-1, für die Konfektion unserer Produkte) sowie einen Großteil der Lieferanten der zweiten Ebene (Tier-2, Hersteller der verwendeten Materialien) zu.

Unser Ziel ist es, bis 2023 eine hundertprozentige Einsicht in unsere gesamte Produktionskette zu erlangen. In diesem Sinne arbeiten wir bereits an einer größeren Transparenz.

Sozial- und Umweltaudits

Um unsere Produktionspartner auf dem Weg zu mehr Verantwortung zu begleiten, führen wir Sozial- und Umweltaudits durch.

Dafür nutzen wir unter anderem den Bezugsrahmen derSEDEX-Auditierung nach SMETA (4-Säulen-Audit). Dabei handelt es sich um die weltweit am meisten genutzte Auditierung.

Sie legt den Schwerpunkt auf die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken sowie die Arbeitsstandards (Lohn und Arbeitszeit) im betroffenen Land. Hinzu kommen eine Umweltprüfung sowie die Prüfung der Geschäftsethik.

Unser Verhaltenskodex

Jeder Produktionspartner muss vor Beginn der Zusammenarbeit unseren Verhaltenskodex unterzeichnen. Darin wird festgehalten, was wir von unseren Lieferanten in Hinblick auf Menschenrechte, Geschäftspraktiken, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie andere ethisch bzw. ökologisch relevante Themen erwarten.

Unseren Verhaltenskodex herunterladen

Transport

2019 wurden folgende Transportmittel für unsere Produkte eingesetzt:

Schiff: 67 % (Asien)
Flugzeug: 14 % (wir arbeiten jedoch derzeit daran, diese Zahl in den kommenden Saisons immer weiter zu reduzieren)
Lkw: 8 % (nahegelegenes Europa)
Fähre: 10 % (Tunesien)

7% unserer CO2-Emissionen gehen auf den Transport unserer Waren zurück. Den Großteil davon macht mit 93 % der Lufttransport aus, der für seinen besonders hohen CO2-Ausstoß bekannt ist.

Um unsere CO2-Emissionen zu reduzieren, möchten wir in Zukunft verstärkt auf den Transport per Containerschiff setzen. Derzeit testen wir außerdem den Bahntransport aus China, um unseren ökologischen Fußabdruck noch weiter zu senken und reaktionsfähiger zu sein.

Verpackung

Um die Produkte während des Transports und der Lagerung zu schützen, verwendet die Textilindustrie seit langer Zeit Plastikbeutel, sogenannte Polybags.

Wir würden die Anzahl der Polybags gerne verringern und suchen zu jeder Saison aufs Neue nach entsprechenden Lösungen. Es ist jedoch sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, vollkommen auf Polybags zu verzichten.

  • Unsere Polybags werden inzwischen hauptsächlich aus Polyethylen niedriger Dichte hergestellt. Nach und nach werden wir diese durch Alternativen aus Recyclingmaterial ersetzen.
  • Wir verwenden etwa 1,5 Millionen Polybags pro Jahr, das entspricht knapp 45 Tonnen Plastik. Um diesen Verbrauch zu reduzieren, überlegen wir, an welcher Stelle die Verwendung der Polybags verzichtbar ist und in Zukunft eingestellt werden kann.

Außerdem prüfen wir derzeit die Möglichkeit, für den Versand der Kundenbestellungen über unseren eigenen Online-Shop Mehrwegbeutel zu verwenden. Dieses Konzept werden wir ab 2024 auf unseren gesamten Versandhandel ausdehnen.

Umgang mit chemischen Substanzen

Unser Hauptanliegen ist, Produkte frei von potenziell schädlichen Substanzen, sowohl für den Menschen als auch die Umwelt, herzustellen. Daher haben wir eine Liste chemischer Substanzen zusammengestellt, die wir nicht in unseren Produkten akzeptieren (Restricted Substance List, RSL). Diese Liste unerwünschter Substanzen, deren Einsatz wir untersagen, geben wir an unsere Produktionspartner weiter, um sicherzustellen, dass diese nicht in unseren Endprodukten enthalten sind.

Unsere RSL stellt hohe Ansprüche und stützt sich auf die europäische REACH-Verordnung und internationale Standards, aber auch auf die auferlegten Kriterien der weltweit strengsten Standards wie bluesign®, Global Organic Textile Standard (GOTS) und insbesondere STANDARD 100 by OEKO-TEX® in seiner Version DETOX TO ZERO, die sich auf die 2011 durch Greenpeace initiierte Detox-Kampagne bezieht.

Jahr für Jahr erweitern wir diese Liste im Zuge aktueller Entwicklungen der Verordnungen und berücksichtigen dabei auch neue Erkenntnisse zu Umwelt- und Gesundheitsrisiken, die bestimmte Substanzen bergen.

60%

unserer Materialien sind OEKO-TEX®- oder bluesign®-zertifiziert.

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LISTE UNSERER VERBOTENEN SUBSTANZEN

Strategie zum PFC-Ausstieg

Durch die wasserabweisende Beschichtung unserer Außenstoffe perlen Wassertropfen auf der Bekleidung ab, ohne in die Fasern einzudringen. Diese chemische Behandlung verleiht Jacken ihre wasserabweisenden und atmungsaktiven Eigenschaften und besteht ursprünglich aus sogenannten per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC).

Seit der Veröffentlichung des Greenpeace-Berichts 2011 über die schädlichen Auswirkungen von PFCs auf Mensch und Natur stehen diese Substanzen stark in der Kritik. Wir haben unsere wasserabweisenden Beschichtungen schrittweise überarbeitet, um diese Probleme zu vermeiden.

Wir überarbeiten schrittweise unsere wasserabweisenden Beschichtungen, um diese Substanzen bis 2025 vollständig aus unseren Produkten zu entfernen.

76%

unserer wasserabweisenden Produkte sind inzwischen PFC-frei.

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unseren 6 Grundpfeilern