Bergsteigen
26.08.2015

Ziel: Annapurna I für GMHM #1

Nach Patagonien Ende letzten Jahres haben die Mitglieder der GMHM (Militäreinheit im Hochgebirge) ihr nächstes Ziel zwischen Indien und China festgelegt: Die Besteigung der Annapurna I in Nepal im Rahmen eines neuen Höhenforschungs- und Ausbildungsprotokolls.

65 Jahre nach der ersten Besteigung der Annapurna durch Maurice Herzog und Louis Lachenal hat die GMHM beschlossen, ebenfalls ihre Gipfel zu besteigen.

kathmandu, GMHM

Kathmandu

Nach ein paar Tagen Aufenthalt in Katmandu stiegen die Mitglieder der High Mountain Military Group (Militäreinheit im Hochgebirge) ins Flugzeug nach Pokhara, um sich von dort aus nach Lo Manthang zu begeben, Hauptstadt des Mustang und zentraler Standort für ihre Akklimatisierung. Die Rückkehr der Alpinisten nach Frankreich ist für den 22. Oktober 2015 vorgesehen.

Ein Jahr spezifische und intensive Vorbereitung mit hervorragenden Spezialisten war erforderlich, um ein zusammenhaltendes und reifes Team zu schulen, damit dieses den Extremen entgegentritt und die Gefahren dieses Großprojekts bewältigt.

Am Fuße der Göttin der Fülle (Annapurna) angekommen, werden die sieben Mitglieder in zwei Teams aufgeteilt. Eins mit vier und eins mit drei Personen, bestehend aus neuen Mitgliedern, die als Teil ihrer Ausbildung die Besteigung eines etwas weniger hohen Gipfel absolvieren werden.

Das Hauptziel der Expedition ist die Eröffnung einer Route auf dem japanischen Bergsporn im Alpinstil (im Herbst 1981 im Himalaja-Stil eröffnet). Die Strecke kann natürlich erst im letzten Moment entschieden werden und hängt ab von den Wetterbedingungen, die bekanntermaßen extrem sind und den Bergsteigern zusätzliche Schwierigkeiten bereiten.

annapurna, gmhm

1 Bonington Route;:
Himalaja-Stil, Gipfel 27. Mai 1970 durch Dougal Haston und Don Willans.
2 - Steck Route (auch Versuch Béghin-Lafaille genannt): am 8. und 9. Oktober 2013 durch Ueli Steck allein eröffnet. Wiederholt vom 17. bis zum 26. Oktober 2013 von Yannick Graziani und Stéphane Benoist. Pierre Béghin kam 1992 beim Abseilen ums Leben und liess Jean-Christophe allein und ohne Seil zurück. Er benötigte 5 Tage, um zum Fuß der Bergwand zurück zu gelangen.
3 - Japanische Route Herbst 1981: Himalaja-Stil, Leiter der Expedition Hiroshi Yoshino, Gipfel am 29. Oktober durch Yukihiro Yanagisawa und Hiroshi Aota. Wenige Tage zuvor befanden sich Haruyuki Endo und Yasuji Kato in der Nähe des Gipfels, aber Kato starb bei einem Sturz.
4 - Polinische Route Frühling 1981: Himalaja-Stil, Boguslaw Probulski und Maciej Berbeka.a.
5 - Katalanische Route 1984: Alpinstil durch Nils Bohigas und Enric Lucas. Versucht in 1982 von René Ghilini und Alex Macintyre. Alex kam während des Abstiegs ums Leben.

<emQuellee: http://www.gmhm.terre.defense.gouv.fr/spip.php?article320

 

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