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Gemeinschaft
 

 

Marco Camandona

Italienische staatsangehörigkeit
47 Jahre alt
Marco lebt zurzeit im Aosta Tal. Er ist Alpinist und leidenschaftlicher Fotograf sowie Bergführer und Skiinstruktor. Marco kletterte die schwierigsten Routen auf den Bergen um das Aosta Tal vom Mont Blanc bis zum Monte Cervino. Seit 1996 hat er sich auf 15 Expeditionen und mehrere abenteuerliche Reisen begeben und fünf der höchsten Gipfel der sieben Kontinente erklommen. Bereits fünfmal hat er 8.000er ohne Hilfe von Sauerstoff bewältigt. Marco ist einer der wenigen auserlesenen Alpinisten auf Erden, die bereits den K2 (8.611m) und die Annapurna (8.091m), die zu den schwierigsten und gefährlichsten Bergen der Welt zählen, sowie den Everest (8.848m) bezwangen. Des Weiteren ist er technischer Leiter des Internationalen Skitourenevents « Millet Tour de Rutor Extreme ». Im Herbst 2012 eröffnete er eine neue Route, "Princess Cecile Line", in der Westwand des Churen Himal in Nepal (7.371m) nahe der Dhaulagiri-Kette inmitten der wilden Natur, was einen direkten Kontakt mit dem Berg ermöglichte.
« In Zukunft wird der Bergsport in den Händen der neuen Generation von Alpinisten liegen »
 
KARRIERE HIGHLIGHTS
  • 2014      Kanchenjunga
  • 2012      Churen Himal Ouest
  • 2010      Everest
  • 2009      Mc Kinley
  • 2006      Annapurna
  • 2005      Annapurna
  • 2004      Kilimanjaro
  • 2003      Annapurna
  • 2003      Elbrouz
  • 2002      Mc Kinley
  • 2001      Aconcagua
  • 2000      K2
  • 1998      Cho Oyu
  • 1998      Shisha Pangma
  • 1996      Manaslu
 
Onglet 2
+ Welche sind die drei schönsten Routen, die du bewältigt hast ?
Meine Lieblingsroute ist Bonnington in der Südwand der Annapurna aufgrund der Schwierigkeit und der ästhetischen Schönheit der Line. Meine zweite Wahl ist Abruzzi Spur am K2 aufgrund seiner technischen Schwierigkeiten und der enormen Höhe. Meine dritte Wahl fällt eindeutig auf die neue Route « Princess Cecile Line » in der Westwand des Churen Himal in Nepal (7.371m) nahe der Dhaulagirikette.
+ Mit wem betreibst du Bergsport am liebsten ?
Wenn ich eine Expedition plane, dann denke ich an mein letztes Ziel als Alpinist zurück. Aber auch Freundschaften spielen eine große Rolle. Darum schaue ich mich bei der Wahl nach meinen Kameraden immer nach Leuten um, die ich kenne, denen ich vertraue und mit denen ich gerne so eine wichtige Erfahrung teilen möchte. Trotzdem dürfen die körperliche Vorbereitung und die technischen Fähigkeiten nicht unterschätzt werden. 
+ Deine beste Zeit in den Bergen ?
Nach einer 45-tägigen Expedition mit 5 Freunden zusammen am Gipfel des Everest ohne Hilfe von Sauerstoff.
+ Deine schlimmste…?
Kann ich mehr als eine wählen? Ich würde sagen das war definitiv der Tod eines Kameraden durch eine Lawine als wir 2005 die Annapurna bestiegen sowie die Bergung von drei weiteren Mitgliedern der Expedition.
+ Was machst du gerne, wenn du nicht in den Bergen bist ?
Ich mag Skitouren und Trail Running. Ich engagiere mich als Instruktor im Skiclub Corrado Gex und bereite Jugendlich auf Skitouren Wettbewerbe vor. Drei Athleten des Skiclubs sind zurzeit Mitglieder des italienischen Ski Mountaineering Teams.
+ Wie siehst du die Entwicklung des Bergsports in den nächsten Jahren ?
In Zukunft wird der Bergsport in den Händen der neuen Generation von Alpinisten liegen. Ich rechne damit, dass sich der Bergsport auf die Höhen der himalayischen Berge mit großen Schwierigkeiten hinsichtlich Mixedgelände (Eis und Fels) auf 7.000 m Höhe verlagert. Dorthin, wo man seine besten Qualitäten als Alpinist noch ausspielen kann.