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Gemeinschaft
 

 

Inka Bellés

Spanisch staatsangehörigkeit
25 Jahre alt
Als enthusiastische und überzeugende Skifahrerin ist Inka die jüngste Athletin im Millet Skibergsteiger-Team. Sie ist äußerst konkurrenzfähig und hat noch großes Potential.
« SKIBERGSTEIGEN HAT IN DEN LETZTEN JAHREN EINE RASANTE ENTWICKLUNG DURCHGEMACHT. VOR EINIGEN JAHREN NOCH RELATIV UNBEKANNT, BETREIBEN ES IMMER MEHR AKTIV. »
 
KARRIERE HIGHLIGHTS
 

Inka begann bereits im Alter von 8 Jahren mit dem Skitourensport. Ihre Eltern, selbst aktive Tourengeher, brachten sie zu diesem Sport. Seit 2010, als sie Teil des spanischen Nationalteams wurde, bestreitet sie Wettkämpfe. Seit dieser Zeit nimmt sie an verschiedensten Internationalen Rennen wie der Pierra Menta in der Juniorenklasse teil.

In diesem Jahr startet sie erstmals in der Klasse « unter 23 Jahren ». Damit sind natürlich einige Veränderungen verbunden. Zum einen was die Strecken betrifft, zum anderen ihre Gegnerinnen in dieser Klasse.

 
 
INTERVIEW
Was sind deine drei schönsten Skierfolge ?
  • Junioren Sprint Weltmeister 2013
  • 2. Rang Junioren Weltcup 2013
  • Sieg Pierra Menta (Junioren) 2013
+ Mit wem fährst du am liebsten Ski ?
In unserem Sport herrscht eine wirklich gute Atmosphäre zwischen den Konkurrenten. Wenn ich in Andorra oder Font Romeu, dem Ort an dem ich die meiste Zeit im Winter verbringe, fahre ich gerne mit meinen Freunden und meiner Familie Ski. Mein Lieblingpartner bleibt jedoch das spanische Millet Ski Mountaineering Team mit dem ich einige unvergessliche Trips am Ende der letzten Saison machte.
+ Deine beste Erfahrung, dort oben ?

Meine beste Erfahrung hatte ich 2013 in Pierra Menta, als ich mit Alba de Silvestro im Team war. Ich liebe es durch die Beaufortain Berge und deren wundervolle Landschaft mit der außergewöhnlichen Atmosphäre, zu fahren.  

Die Überquerung des « Grand Mont » unter dem Jubel von hunderten Menschen war unglaublich. Dieser Moment bleibt für immer in meiner Erinnerung.

+ Un die schlimmste ?
Ich habe noch keine schlechte Erfahrung im Besonderen gemacht. Ich glaube, dass in jeder Erfahrung sowohl ein positiver Aspekt als auch negativer Aspekt zu finden ist. Wir üben einen Sport in einer Umgebung aus, die sich ständig verändert und der Kampf gegen Kälte, schlechtes Wetter und anderer Widrigkeiten ist nicht immer einfach.
+ Was machst du gerne, wenn du nicht Ski fährst ?

Während der Saison und zwischen den Trainings und meinen Kursen an der Universität bleibt nicht viel Zeit übrig. Die wenige Zeit die mir bleibt, verbringe ich normalerweise mit meiner Familie und Freunden und unter anderem mit Kochen und Lesen.

Im Sommer genieße ich es in meiner Freizeit zu reisen und andere Sportarten, wie Radfahren und Trail Running, zu betreiben. Ich habe Sportarten gerne, die das Tourengehen ergänzen.

+ Wie schaut deine Arbeitseinbindung im Millet Design Centre und in der Produktentwicklung im Allgemeinen aus ?
Ich teste die Ausrüstung und sage meine Meinung über die Produkte bezüglich deren Reaktion in Feuchtigkeit, Schnee, Kälte und deren Lebensdauer, da ich ein « every-day-user » bin. Als Millet Athletin teste ich auch Prototypen und gebe Feedback um die Produkte an unsere Bedürfnisse zu adaptieren.
+ Wie siehst du die Entwicklung deiner Disziplin in den nächsten Jahren ?

In den letzten Jahren hat das Skitourengehen eine rasche Entwicklung durchgemacht. Vor einigen Jahren noch, was dieser Sport sehr unbekannt, aber jetzt kann er immer mehr Anhänger für sich verbuchen.

Was die Entwicklung der Ausrüstung angeht glaube ich, dass diese weiterhin in Richtung leichtere und resistentere Ausrüstung geht.

Was den Wettbewerb angeht so träumen wir schon seit einigen Jahren, dass diese Disziplin olympisch wird und wir hoffen, dass dies eines Tages passieren wird. Im Moment wird die Disziplin bekannter und medial besser verwertet.